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Mittwoch, 17. Juni 2009

Zurechtweisung

Prinzessin: "Wenn Du weiter so viel meckerst, wirst Du nur noch mehr krank."

Hm...

Montag, 18. Mai 2009

Männer

Der Kleine Prinz durfte am Freitag nicht weiter ohne Windeln im Kindergarten rumlaufen. Er hat mit seinem Kumpel voller Absicht in die Fensterbank gepullert.

Was sagt er mir dazu: "Mama, da ein Feuer b'ennt. Wir ham Feuer löscht, alles nass."

Typisch Mann, oder *lach*?

Dienstag, 10. März 2009

Farblehre

Der Kleine Prinz: "Bobo b'aune Augen hat. Papa auch b'aune Augen hat. Mama b'aue Augen hat."

Göttergatte: "Und welche Augenfarbe hat die Prinzessin?"

Der Kleine Prinz: "Pink!"

Mittwoch, 4. Februar 2009

Schönheitselixier

Prinzessin. "Mama, Möhren sind ja gut für die Augen und für die Haut."

(Streichelt sich über die Wange. Pause. Guckt sehr erschrocken.)

Prinzessin: "Wie kommt die Möhre denn in die Haut und zu den Augen?"

Falsch verstanden

Irgendwann hat die Prinzessin ihrer Cousine (gerade 3) erklärt, dass sie morgens Tabletten nimmt, weil ihr Schilddrüse krank ist. Seitdem nimmt meine Nichte morgens zwei Smarties gegen ihre kranke Schildkröte *grins*...

Sonntag, 11. Januar 2009

Natürlich Blond

Die Prinzessin fragt, warum sie und der Kleine Prinz blonde Haare haben, der Göttergatte und meine Eine aber schwarze Haare. Ich erkläre ihr, dass ich auch mal ganz blonde Haare hatte, ebenso wie Großmutti und Großvati, dass die aber immer dunkler geworden sind.

Prinzessin: "Also, wenn meine Haare mal dunkel werden, dann färbe ich sie mir eben blond. Ne, Prinz?"

Kleiner Prinz, mit der Faust auf den Tisch trommelnd, singend: "Immer bond, immer bond..."

Dann beide: "immer blond, immer blond, immer blond..."

Weißte Bescheid, oder?

Dienstag, 16. Dezember 2008

Der weiß, was er will

"BUCH! AN! GLEICH!"

Der Kleine Prinz, sauer, weil der Papa sich erst fertig anziehen wollte...

Dienstag, 11. November 2008

Leg Dich nicht mit der Prinzessin an

Die Prinzessin probiert Schimpfwörter aus- zumeist abends beim gemeinsamen Essen. Uns geht das gelinde gesagt auf die Nerven. Der Göttergatte holt DIE Waffe der Vorweihnachtszeit heraus (oh, wie ich die verabscheue- wie blöd, seine Kinder damit wenigstens ein paar Wochen im Zaum halten zu wollen):

"Wenn Du das jetzt noch mal sagst, hört das der Weihnachtsmann und bringt Dir keine Geschenke!"

(Pause)

Prinzessin: "Wo wohnt denn der Weihnachtsmann?"
Göttergatte: "Am Nordpol"
Prizessin: "Dann ist der ja soweit weg, der kann mich gar nicht hören."

Freitag, 31. Oktober 2008

Ich trage es mit Fassung

Mein Projekt bei der Arbeit ist erfolgreich gestartet, wir können die nächsten Tage ein bisschen gelassener angehen. Da hat der tollste Chef der Welt mir spontan 3 Tage freigegeben, damit ich mich um die Prinzessin kümmern kann.

Nachdem wir am Mittwoch erst in der Kinderklinik und danach spontan im Zoo waren, hat die Prinzessin gestern nach dem Frühstück festgestellt: "Mama, ein Tag mit Dir alleine reicht mir aus. Ich möchte jetzt in den Kindergarten."

Gestern wusste ich mit dem Tag dann spontan gar nichts anzufangen, ich wollte ja bloß mit der Prinzessin spielen. Und es hat geschüttet, so dass alles Aktivitäten draußen auch wenig spannend waren. Bin ich also zur Arbeit gefahren (doof wie ich bin).

Heute dagegen bin ich ganz alleine zu Hause, genieße die Ruhe und erledige nebenbei jede Menge Dinge. Toll, so ein Tag.

Positiv Denken

Da haben die blöden Baustellen hier ÜBERALL in der Stadt doch einen guten Zweck. Kleiner Prinz bei der Fahrt: "Bagga. Auch Bagga. Auch Bagga. Noch a Bagga. Fontladaaaa!"

Haustiere

Göttergatte grinsend zur Prinzessin: "Weißt Du, wir haben hier auch manchmal zwei kleine Schweinchen zu Hause."

Meine eine breit grinsend: "Und manchmal auch zwei Zicklein."

Göttergatte (lachend): "Genau, die heißen Kleiner Prinz und Prinzessin."

Prinzessin (ganz cool): "Und manchmal auch zwei Spinnen, die heißen Mama und Papa."

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Zauberlehrling

Ein Wolf ist bei uns im Schlafzimmer. Sagt die Prinzessin. Die Lösung: Wir packen ihn und werfen ihn raus. Wölfe haben bei uns schließlich nichts zu suchen.

Prinzessin: "1,2,3 und raus mit Dir. Hokus Pokus Wolfibus, drei mal nach Hannover."

Pause

Prinzessin: "Jetzt ist der Wolf in Hannover im Zoo."

Pferdegebiss?

Prinzessin (trinkt Wasser aus einem gelben Becher): "Guck mal, Mama, mein Becher passt gut zu Deinen Zähnen. Der ist auch so gelb."

Montag, 6. Oktober 2008

Umtauschaktion

Prinzessin: "Also wenn der Kleine Prinz weiter so oft heult, dann bringe ich ihn zurück in Krankenhaus und suche mir ein anderes Baby aus."

Alkoholiker?

Die Bond-Schwester erklärt der Prinzessin, dass sie in ihrem Kühlschrank in der Küche ein Gefrierfach habe und da läge das ganze Eis. Was sagt die Prinzessin?

"Wir haben auch ein großes Gefrierfach im Kühlschrank. Aber da passt kein Eis rein, das ist immer voll mit Bier." Autsch.

Dienstag, 12. August 2008

Ein anderer Ansatz

Das Wetter ist momentan ein großes Thema bei uns zu Hause: Warum regnet es? Warum können Wolken fliegen? Was sind Wolken? Warum donnert es? Wie entsteht Schnee?

Um die Fragen gut und verständlich beantworten zu können, haben wir bereits vor einiger Zeit ein tolles Buch über das Wetter gekauft und holen das regelmäßig raus. Die Prinzessin versteht das auch mittlerweile recht gut.

Gestern abend hatten wir nun Besuch von 3 Freunden der Prinzessin. Beim Abendessen donnert und regnet es. Nachbarsfreundin: "Das ist meine Oma. Die sitzt im Himmel und grummelt. So laut, dass man es überall hört. Und dann macht sie ganz viele Löcher in den Himmel und kippt das Regenwasser runter." Pause. Dann: "Und die Prinzessin kann das auch!"

Prinzessin (völlig verständnislos): "Nein, ich kann keine Löcher machen. Bei uns regnet es aus den Wolken, weil die zu schwer sind."

Dienstag, 5. August 2008

Conni macht Musik

Die Prinzessin hält mir einene Zettel mit lauter gelben und roten Haken unter die Nase: "Rate, was das ist."

Ich: "Hm... J's?" (Oder Haken? Halbe Vierecke? Krikelkrakel?)

Prinzessin: "Noten. Ich habe ein Lied geschrieben."

Ich (begeistert ob der Kreativität meiner Tochter): "Wow."

Prinzessin (singend): " Jaaa. Wir wohnen in R... und hier ist es schöhön. Aber wenn Halloweenkinder, Hexen oder Piraaahaaten kooommen, dann ziehen wir weheg. Und bald fahren wir nach F... da gibt es viele Trampoliihine. Die mag ich sehr gerne. Und ich rauche keine Zigarehetten. Die sind ekeeelig..."

Meine Erziehung scheint zu wirken. Hauptsache, sie macht ihre Drohung nicht ernst und wir müssen im November umziehen.

Dienstag, 29. Juli 2008

Mädchen-Freundschaften

Prinzessin: Mama, die H. und die L. sind jetzt nicht mehr meine Freundinnen. Meine Freundin ist jetzt S. Und vielleicht noch A.
Ich: Aha, mit H. und L. spielst Du nicht mehr? (und denkt sich "Schade. Die H.-Mutter und die L.-Mutter sind doch so nett).
Prinzessin: Nein. (Pause) Lira (ihre Puppe) hat heute Geburtstag. Wir haben im Snuselraum gefeiert und Lira hat viele Geschenke bekommen.
Ich: Ah. Und den Geburtstag hast Du mit S. und A. gefeiert? Prinzessin: Nein (entsetzes Kopfschütteln). Mit H. und L.

Das war vor etwa 2 Wochen. Heute:

Ich: Mit wem hast Du heute gespielt? Mit L.? (beide haben zusammen gebastelt, als ich kam)
Prinzessin: Nein, Mama. Die L. ist doch nicht mehr meine Freundin. Ich spiele nur noch mit S.
Ich: Und hast Du Mittagsschlaf gemacht?
Prinzessin: Nein, ich habe mit L. gespielt.

Ist doch alles klar und ganz einfach, oder?

Donnerstag, 17. Juli 2008

Danke, meine Prinzessin

Prinzessin: Mama, Du bist eine sehr schöne Frau. Und ich habe Dich gaaanz dolle lieb.

Montag, 14. Juli 2008

Kindergartenfreude

Sonntag morgen, der Kleine Prinz schleppt strahlend seine Kindergartentasche zu mir.

Ich: Oh, möchtest Du in den Kindergarten?
Kleiner Prinz: Ja. (und nickt begeistert)

Kurze Zeit später:

Prinzessin: Mama, ist heute noch mal frei?
Ich: Ja. Heute ist Sonntag.
Priinzessin: Aber Montag darf ich wieder in den Kindergarten? Mama, weißt Du, ich bin nämlich lieber im Kindergarten als zu Hause. Da gibt es sooo viel Spielzeug und außerdem gehen wir immer in die Turnhalle.

Nein, ich bin nicht gefrustet oder enttäuscht. Ich weiß ja, dass meine Kinder uns über alles lieben. Und ich freue mich einfach, dass es den beiden da so gut gefällt. Schließlich sind sie jeden Tag 7 Stunden dort und ich würde mich schlecht fühlen, wenn sie nicht gerne da wären. Und es bestätigt uns in unserer Entscheidung, sie in diesen Kindergarten zu geben und nicht in den in unserem Dorf.